Ein Frauenwohnheim ist wie ein kleiner Kosmos, in dem jede Ecke voller Überraschungen steckt. Hier findet man alles: geheimnisvolle Kisten mit „wichtigen Dingen“, die niemals geöffnet werden, endlose Diskussionen darüber, wer seine Hausschuhe in der Gemeinschaftsküche stehen gelassen hat, spontane Treffen mit Freundinnen, Gespräche über Modetrends und sogar eine Hauskatze, die sich am Morgen kurzerhand dem Putzkomitee anschließt. Jeder Tag ist eine neue Folge einer Realityshow.
Und natürlich ist die Warteschlange vor der Dusche eine Geschichte für sich. Während man wartet, kann man eine ganze philosophische Debatte führen — über den Sinn des Lebens, den perfekten Haarconditioner oder den neuesten Nagellack. Und selbstverständlich gibt es immer eine Freundin, die plötzlich sagt: „Du brauchst unbedingt Strähnchen! Schau dich an — du bist ein Star und keine graue Maus!“ Auch wenn niemand um ihren Rat gebeten hat, ist sie überzeugt, dass ein paar mutige Akzente und eine kleine Veränderung genau das Richtige sind.
Das Wichtigste aber ist: Inmitten dieses Chaos weiß jede, dass sie sich auf eine Freundin verlassen kann — auf eine, die vielleicht ständig ihre Schlüssel verlegt, aber immer einen Weg findet, den Tag ein wenig besser zu machen.